Nehmt mich auf.

Nehmt mich auf, in eure Welt so weit,

wo die Dunkelheit mein Herz befreit,

dort nimmt mein Weg den neuen Lauf –

drum, liebe Sterne, nehmt mich auf.

Nehmt mich in der Familie an,

in der plötzlich jeder fliegen kann,

die Einfachheit nehm‘ ich in Kauf –

drum, liebe Vögel, nehmt mich auf.

Nimm mich, als eine von Milliarden,

will ich in deiner Seele baden,

auch wenn ich mich in dir verlauf –

ach, liebes Meer, nimm mich doch auf.

Nehmt mich auf als kleines Blatt so zart,

in eurem Standpunkt bleibt ihr hart,

diese Kraft weckt meine Seele –

so, liebe Bäume, nehmt mich auf.

Die einen strahlen wie Ideale,

die anderen, frei von allen Qualen,

andre sind so klar und rein,

und die letzten können die Stärksten sein.

Wer hat mich zum Mensch gemacht,

mich an diesen Ort gebracht?

Wenn ich bereue, was ich bin,

dann möchte ich woanders hin.

Dann geht alles, was ich weiß, zunichte,

und keine Wahl sei mir gelieben,

denn euer alle sowie meine Geschichte

sind von einer Hand geschrieben.

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