Metamorphose

So rinnt sie durch deine zarten Hände,

wie Staub, der eben noch dein Denkmal war,

das Lied der Jugend geht nun zu Ende

die Welt, die du erträumt hast, ist nicht wahr.

Wo sollst du dich halten, wenn sonst alles fällt,

alles, woran du geglaubt, aus deinen Händen geglitten,

Sehnsucht, du rufst nach der behüteten Welt,

doch die Grenze ist schon längst überschritten.

Es ist Nacht. Alleine auf deinem Zimmer,

und du verstehst, nichts bleibt für immer.

Es ist Nacht. Glaubst, du hast alles verloren,

gehst hinaus, suchst dich selbst, ganz verfroren.

Neubeginn. Irgendwo hörst du Kinderstimmen singen

du dachtest, die Welt geht unter, doch nein,

bevor du ahntest, du wirst niemals mehr glücklich sein

wirst du, kleine Raupe, zum Schmetterling.

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out /  Change )

Google photo

You are commenting using your Google account. Log Out /  Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out /  Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out /  Change )

Connecting to %s