Ein kleiner Einblick in meinen Alltag und in die universale Sprache der Menschen.

Mein Projekt im kulturellen Bereich im MJK kann absolut vielseitig sein, wie ihr vielleicht schon meinem Beitrag „Sonnenschein“ entnehmen könnt. So habe ich gestern versucht, das „Recyclingbasteln“ in einem ersten Schritt an die Kids heranzubringen.

Beim Basteln

Dazu habe ich die Papiertüten genutzt, die zum Einkauf mitgegeben werden, um schließlich im Garten verbrannt zu werden. Sie wurden heute zur wilden Mähne eines ruandischen Löwen. Paketband wurde zu seinen Beinen, um letztendlich – mit Malvorlagen – zu folgendem Ergebnis zu gelangen:

Einfach schön!

Außerdem haben wir Papierboote gefaltet und mit Wasserfarben bemalt. Gerade eben erst, beim Anschauen der Bilder, ist mir das Boot vorne links aufgefallen: da steht „Kilistina“ drauf, was soviel heißt wie Christina – denn die Ruander haben Schwierigkeiten damit, das „l“ vom „r“ zu unterscheiden.

Außerdem haben wir Druckbilder aus alten Kartoffeln gemacht. Für morgen plane ich, Krokodile aus Wäscheklammern zu basteln.

Ich versuche, nach Möglichkeiten zu suchen, die Werke der Kinder auszustellen, denn solche Ereignisse sind besonders motivationsfördernd und steigern ihr Selbstbewusstsein.

Außerdem haben wir danach in einer kleinen Runde bisschen Englisch geübt.

Das ist ein kleiner Junge, der ganz ambitioniert beim Basteln und Malen war. Ich musste ihn einfach umarmen!

Das hier ist Sinkara, ein Junge, der wirklich vielseitig begabt ist, zum Beispiel im Malen, Gitarre spielen, in der Schule und in Sprachen. Er hat mich zu sich nach Hause zum Essen eingeladen, demnächst werde ich die Einladung auch von Herzen wahrnehmen.

So viele Kinder, so große Augen, so viele lächelnde Gesichter und – wie ihr seht – so viele spontane Umarmungen bzw. Liebesanfälle. Es ist unglaublich, wie viel Gutes aus einem Lächeln erwachsen kann. Das betrifft nicht nur die Kinder – sondern jeden einzelnen Menschen auf der Straße. Das ist nämlich die Sprache, die wir alle sprechen und verstehen – das Lächeln, fern von jedem Kulturbegriff und von jeden Vorurteilen.

Freude ist eben nicht käuflich.

One thought on “Ein kleiner Einblick in meinen Alltag und in die universale Sprache der Menschen.

  1. Hallo, meine süße!! Ih freue mich riesig, dass es dir besser geht. Du strahls auf den Bildern, die Kinder strahlen auch und ich hoffe das alles ist echt. Du brauchst jetzt Optimismus und Kraft, denn eine Aufgabe ist dir zuteil. Ich denke du wirst noch häufiger traurig sein, denk immer daran, dass wir dich vermissen und auf dich warten. Und hab Spaß!!! deine MM

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